Open Access publizieren
Die RWTH unterstützt im Rahmen ihrer Open-Access-Policy und der Exzellenzstrategie das Open-Access-Modell gemäß der Berliner Erklärung über den öffentlichen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen. Insbesondere hat die RWTH (unter anderem im Rahmen der DEAL-Initiative) eine Reihe von Open-Access-Verträgen mit wissenschaftlichen Verlagen abgeschlossen, von denen Sie als Lesende und Autor*innen profitieren können. Seit dem 01.01.2024 steht darüber hinaus ein Open-Access-Publikationsfonds zur Verfügung, der für eine Übernahme von Open-Access-Kosten in Anspruch genommen werden kann. Darüber hinaus werden Autor*innen in vielen Fällen durch eine zentrale Rechnungsstellung an die Universitätsbibliothek zusätzlich entlastet. Genauere Informationen, insbesondere zu den Übernahmemöglichkeiten, finden Sie auf den Seiten der Universitätsbibliothek. Das Angebot steht allen Autor*innen zur Verfügung, die an der Medizinischen Fakultät oder dem Universitätsklinikum beschäftigt sind.
Auch die DFG unterstützt Open-Access ausdrücklich und beteiligt sich auch an der Finanzierung des Publikationsfonds.
Informationen zu einer großen Zahl an Open-Access-Journalen finden Sie darüber hinaus im Directory of Open Access Journals. Open-Access-Journale die eine Reihe von Qualitätskriterien erfüllen werden nach Bewerbung in dieser Datenbank aufgenommen. Diese Qualitätssicherung bietet auch einen gewissen Schutz vor Predatory Journals.
Möchten Sie sich über die Open-Access-Policies (z.B. Embargozeiten und Kosten) von Journalen informieren, z.B. über die Rahmenbedingungen einer Zweitveröffentlichung, so können Sie dies mithilfe des Tools Sherpa Romeo tun.
Diamond Open Access
Diamond Open Access (DOA) bezeichnet ein Modell in dem sowohl das Publizieren für die Autor*innen als auch der Zugriff auf Publikationen für die Leser*innen kostenfrei sind. Entsprechende Journale werden in der Regel durch wissenschaftliche Institutionen, Fachgesellschaften oder Förderorganisationen getragen. Das Modell richtet sich gegen Kommerzialisierung, Intransparenz und fehlgeleitete Anreizsysteme und soll Souveränität und Qualität in der Wissenschaft befördern. Daher wird eine Entwicklung hin zu mehr DOA von vielen Institutionen und Akteur*innen angestrebt.

(Bild: Farquharson, Jamie (2022). Diamond open access venn diagram [en SVG]. figshare. Figure. https://doi.org/10.6084/m9.figshare.21598179.v1)
Die Servicestelle Diamond Open Access (SeDOA) der DFG unterstützt, berät und stellt Ressourcen zur Verfügung – hier finden Sie auch regelmäßige Veranstaltungen zum Thema. Diamond Open Access-Journale suchen kann man über den EU-geförderten Diamond Discovery Hub: Home | Diamond Discovery Hub
Hier werden Journale gelistet, die zumindest die folgenden sechs Kriterien erfüllen
• Persistente Identifikation (z. B. ISSN)
• Wissenschaftliche Zeitschrift
• Open Access mit offenen Lizenzen
• Keine Gebühren für Autor*innen
• Offen für alle Autor*innen
• Gemeinschaftsbesitz (Community-Owned)